Parkett mit Dampfreiniger säubern und pflegen

Kirby StaubsaugerIn Sachen Bodenbelag ist das Holzparkett in deutschen Wohnungen die Nummer 1. Zur intensiven und gründlichen Reinigung ist natürlich ein Staubsauger nur bedingt geeignet, da nur die Oberfläche von Staub und Schmutz befreit wird. Wollen Sie dagegen Verschmutzungen aus dem Parkett richtig lösen, dann ist ein Dampfreiniger bzw. Dampfbesen die beste Wahl. Das Parkett wird geschont und lässt sich durch die Kraft des heißen Dampfes sehr gut pflegen und reinigen. Doch längst nicht jedes Parkett ist für die Dampfreinigung geeignet. In unserem Ratgeber zum Thema Parkettreinigung mit dem Dampfreiniger klären wir auf, welches Holzparkett eine Behandlung mit dem Dampf verträgt und worauf es bei der Dampfreinigung ankommt.

Dampfbesen für die schonende und gründliche Parkettreinigung

parkettDampfreiniger haben sich in den letzten Jahren in Privathaushalten immer stärker etabliert und stellen eine umweltfreundliche Reinigungsalternative zum Staubsauger dar – zumindest wenn es um die Reinigung von Hartböden wie Fliesen, Laminat oder Parkett geht.

Die Reinigungsgeräte können mit handelsüblichen Leitungswasser befüllt werden, wobei im Inneren des Dampfreinigers das Wasser erhitzt wird, so dass das Wasser verdampft. Der sich bildende Dampf hat im Normalfall eine Temperatur zwischen 150 bis 300 Grad Celsius. Auf die Zugabe von irgendwelchen Reinigungsmitteln kann verzichtet werden, da alleine die Kraft des Dampfes selbst hartnäckige oder fettige Verschmutzungen wirksam beseitigt.

Da die Dampfbesen für den Haushalt nur einen geringen Druck erzeugen, besteht keine Gefahr, dass empfindliche Oberflächen beschädigt werden. Selbst für die Behandlung bzw. Reinigung von Parkett ist ein Dampfreiniger ideal. Doch nicht jeder Parkettboden verträgt die Dampfreinigung.

Welches Parkett ist für Dampfreiniger geeignet?

  • Beachten Sie jedoch unbedingt, dass sich nur hartversiegeltes Parkett für die Behandlung mit einem Dampfreiniger eignet. Offenporige Holzfußböden oder Dielen sollten Sie am besten niemals feucht reinigen, da sich sonst durch den Wasserkontakt schalenförmige Aufwerfungen bilden können. Der schöne Holzböden würde dadurch einen irreparablen Schaden nehmen.
  • Wichtig ist darüber hinaus, dass das versiegelte Parkett keinerlei Ritzen aufweist, in denen Wasser eindringen kann. Sind sich nicht ganz sicher, empfiehlt es sich, die Parkett Dampfreinigung vorerst an einer Stelle auszuprobieren, die nicht sofort sichtbar ist. Für diesen Versuch sind beispielsweise Stellen geeignet, die für gewöhnlich von Möbeln verdeckt werden.
  • Doch bevor die Feuchtreinigung beginnt, sollten Sie als erstes das Parkett mit einem Staubsauger gründlich absaugen. Informationen und Tipps hierfür können Sie unserem Ratgeber „Staubsaugen auf Parkett / Laminat: So geht’s richtig und schonend“ entnehmen. Auf diese Weise werden feine Steinchen oder Sandkörner, die ansonsten beim Einsatz des Dampfreinigers kleine Kratzer im Parkett hinterlassen könnten, bestmöglich entfernt. Zudem beseitigt der Bodenstaubsauger auch jeglichen herumliegenden Grobschmutz, so dass die anschließende Dampfreinigung schneller vonstatten gehen kann.

Vor- und Nachteile vom Reinigen des Parketts mit Dampfreinigern

  • gründliche Reinigung
  • einfache Handhabung
  • nur auf hartversiegelten Parkett anzuwenden

Dampfreinigung von Parkett: So geht’s – Tipps und Anleitung

  • Mit möglichst wenig Dampf reinigen:

Viel hilft viel? Nein, diese Prämisse gilt nicht für die Parkett Dampfreinigung. Stattdessen sollte am besten relativ wendig Dampf aus dem Dampfbesen treten. Sehr gut sind Dampfreiniger geeignet, die über eine stufenlose Regulierung verfügen, so dass sich der Druck nach den individuellen Ansprüchen und Bedürfnissen einstellen lässt. Praktisch wäre darüber hinaus, wenn Sie für die Dampfreinigung der Holzböden ein Gerät verwenden, bei dem sich die Dampfmenge reduzieren lässt. Auf diesen Punkt sollten Sie schon beim Vergleich bzw. Kauf des Dampfreinigers achten!

Tipp! Bei der Parkettreinigung wird die Dampfregulierung auf die kleinste Stufe gestellt und zudem sollten Sie mit zwei aufeinandergelegten Überzügen für den Dampfreiniger arbeiten. Auf diese Weise wird nur relativ wenig Dampf direkt auf den Parkettboden aufgetragen und ein Aufquellen des Holzes vermieden.

  • Dampfreinigung sollte möglichst schnell erfolgen:

Man muss zwar nicht gleich in Hektik verfallen, aber Sie sollten bei der Dampfreinigung von Parkett möglichst zügig und rasch arbeiten. Zudem sollte der Dampfkoch niemals zu lange auf ein und derselben Stellen gelassen werden. Im Falle von einer größeren Ansammlung von Feuchtigkeit, sollte diese umgehend mit einem Tuch weggewischt werden, damit eine Entstehung von Wasserflecken verhindert wird. Bei leichter Restfeuchte nach der Dampfreinigung besteht kein Grund zur Panik, da diese problemlos von alleine nach trocknet und dem Holzboden nicht schadet.

  • Tipps gegen Schlieren und Streifen auf Parkett:

Wer Erfahrung mit der Reinigung von Parkett hat, weiß, dass häufig nach der Behandlung Schlieren und Streifen auftreten. Vor allem bei direkter Sonnenstrahlung sieht das auf dem glänzenden Parkett einfach nur hässlich aus! Schlieren und Streifen auf dem Parkett sind aber nichts anderes als Rückstände von Putzmitteln, die aber sehr gut und effektiv nach mehrmaligen Arbeitsgängen mit dem Dampfreiniger verschwinden. Meist zeigen sich die Rückstände der Reiniger durch schwarze Spuren auf dem Wischtuch.

Tipp! Nach dieser Grundreinigung mittels Dampfreiniger wird das Parkett im neuen Glanz erstrahlen. Zudem ist die Dampfreiniger-Methode im Vergleich zu der Variante mit einem Mopp oder Klappwischer erheblich schneller und einfacher.

Tipps zur Anwendung Vorgehensweise
mit wenig Dampf arbeiten
  • auf kleinster Stufe arbeiten
schnelle Reinigung
  • zügig arbeiten
  • nicht zu lange auf einer Stelle reinigen

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